Abendstille
Britta Sake
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Himmlische Stille umfängt mich, |
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nichts stört den Tag |
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der Nacht zu weichen. |
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Wolken ziehen auf am Horizont |
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und künden: die Dämmerung naht.
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Wunderbare Ruhe, die ich liebe, |
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Kühle der Nacht, |
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Duft von Heu, |
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Wieder ist ein Tag dahin, |
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worin liegt der Sinn?
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Das Bächlein fließet leise, |
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macht eine lange Reise |
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irgendwohin. |
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Kommt als Regen wieder |
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auf die Erde nieder.
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Natur, Du bist unser Leben, |
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unser Leben ist Natur |
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voll Energie. |
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Keinen Tag sinnlos verstreichen lassen, |
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er ist nicht mehr zu fassen!
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Drum nutze die Stunden, |
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die Dir gegeben. |
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Keiner weiß |
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wie lange währt Dein Leben. |
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Kreislauf der Natur, |
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mit eigener Uhr.
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Der Tod ist das Tor zum Leben, |
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ich glaube daran, |
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so gut ich kann. |
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Wie an einen neuen Morgen, |
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der erhellt die stockfinstere Nacht. |