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Luxemburger Segen Hans Kugel, Daun
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Nach dem Kriege waren hier |
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Besatzungsmächte, |
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Die sich alle sehr darauf bedächte, |
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Daß Deutschland sich nicht mehr erdreiste |
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Dafür aber Tribute leiste. |
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In der Westeifel waren Luxemburger |
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aufmarschiert |
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Und alle in Bitburg einquartiert.
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An den Sonntagen gings als gute Christen |
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In den Militärgottesdienst mit ihrem Obristen. |
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Natürlich waren auch Deutsche dabei, |
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Denn es war ja schließlich ihre Pfarrei. |
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An den gleichen Gott ging jedes Gebet |
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Und Friede wurde vom Himmel erfleht. |
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Ein Luxemburger Pastor der die Messe tat |
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Der hielt auch die Predigt - natürlich auf Platt. |
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Und als er dann zum Schluß |
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den Segen erteilte, |
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In seiner Tätigkeit stutzte, etwas verweilte |
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Zu viele Bitburger waren zugegen |
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Die haben wollten seinen Segen. |
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Das war des Guten doch zuviel |
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Denn er war durch und durch francophil. |
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Dann kam aus dem geweihten Mund, |
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Der Segen, den er jetzt gab kund |
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Das Lob des Allerhöchsten zu verheißen: |
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»Da Sejen den ech weil gen |
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äs nummen fir es Leit |
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un net für de Preißen. « |
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Die Bitburger ließen sich nicht ermahnen |
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Sie sagten monoton: »In Ewigkeit, Amen!« |