Die Sage vom wallenden Born

David Müller, 11 Jahre, Grundschule Daun

Einst lebte ein bösartiger Riese auf einem Berg bei Wallenborn. Der Riese kam jedes Jahr in das Dorf und holte sich die mühsam erworbene Ernte des Volkes. Eines Tages, als der Riese wieder kommen sollte, hatte der König eine Idee. Er ließ einen stabilen Käfig bauen.

Die Ernte wurde wie jedes Jahr auf den Kirchplatz gelegt, darüber der Käfig gehängt.

Da hörte man auch schon die schweren Schritte des Riesen. Als er sich die Ernte holen wollte, wurde der Käfig heruntergelassen. Der Riese war gefangen und wurde in eine Grube geworfen. Über der Grube bauten die Leuten einen Brunnen. Und immer, wenn es dem Riesen aufstößt, wallt der Born.

Seit der Zeit heißt der Brunnen »Wallender Born«.

Der wallende Born, im Volksmund genannt »Brubbel«