von Yvonne Sartoris, Strohn
Wassermassen fluten durch die Straßen,
heben Gullideckel aus den Gassen.
Menschen stehen vor neuen Hindernissen,
Bäume, Autos und Häuser werden mitgerissen.
Regen hört einfach nicht auf,
das Wasser nimmt weiter seinen Lauf.
Verwurzelte Bäume halten nicht mehr Stand,
in Trümmern liegt das weite Land.
Ganze Dörfer sind plötzlich weg, zerstört,
des Unwetters Warnung wurde zu spät gehört.
Viele Autos konnten der Flut nicht entkommen,
manchen Leuten wurde das Leben genommen.
Ganze Häuser ersticken im Schlamm,
schreckliche Bilder erobern das Fernsehprogramm.
Freiwillige Helfer reisen jetzt an,
jeder hilft, wo er nur kann.
Schlimmer wie im Krieg sagen die Leute,
wie ist der Stand der Dinge heute?
Strom und Wasser gibt es immer noch nicht,
es wird wohl ein noch längerer Verzicht.
Wird so etwas jetzt öfter passieren?
Das heftige Unwetter so nah grassieren?
Ich wünsche allen, die dort leben,
Mut, Kraft, Hoffnung und Gottes Segen.
Gewidmet den Menschen im Ahrtal und allen, die von der schrecklichen Hochwasser-Katastrophe betroffen sind. Denen, die überlebt haben und weiterhin kämpfen und stark bleiben. Ihr schafft das!