Aktuelles Kreisgeschehen

von Verena Bernardy, Stadtkyll


Juli 2022

Und Action! Gewinner des Tatort Eifel-, Junior Award" setzt eigenes Drehbuch professionell in Daun um

Im Juli 2022 ist Daun Schauplatz ganz besonderer Dreharbeiten: Simon Wolf, der Gewinner des Tatort Eifel Junior Award 2022 vom Megina-Gymnasium in Mayen setzt gemeinsam mit 11 Mitschülerinnen und Mitschülern sein selbst geschriebenes Drehbuch unter professioneller Betreuung von Schauspielcoach Manfred Schwabe und Günter Bertram von der Medienanstalt RLP um. Dem vorausgegangen war, dass er unter dem Motto „Es geht auch ohne Mord und Totschlag" eine angefangene Kriminalgeschichte des bekannten Krimiautors Ralf Kramp mit dem Titel „Keine Spur" zu Ende geschrieben hatte und in der Alterskategorie 14-20 Jahre als bester Wettbewerbsbeitrag von der Jury ausgewählt wurde. Simon Wolf und seine Mitschülerinnen und Mitschüler standen nun für eine Woche in Daun vor und hinter der Kamera. Aufgeteilt in Gruppen lernten sie alle Facetten der Filmproduktion kennen: von der Kamera- und Tontechnik über Requisite und Maske bis hin zum Schauspielern. Auch mit am Set der Dreharbeiten, der aus Daun stammende Schauspieler Martin Geisen sowie der ebenfalls in Daun lebende Schauspieler Sebastian Krolik. Beide hatten sich kurzerhand bereit erklärt, die Rollen der Erwachsenen in der Geschichte von Simon Wolf zu übernehmen.


Am Set von „Keine Spur" in Daun: Um möglichst originalgetreu an der Geschichte zu bleiben, fanden Teile der Dreharbeiten in einer heruntergekommenen Wohnung statt, die Schauplatz in der Gewinnergeschichte von Simon Wolf ist.


Neue Beauftragte für Migration und Integration im Landkreis Vulkaneifel Maaike Thijs aus Kopp und Haya Zarnaji aus Daun vom Kreistag bestellt

Nachdem die Französin Celine Reineke aus Daun nach jahrelanger Tätigkeit ihr Amt als Beauftragte für Migration und Integration niedergelegt hat, hat der Kreistag in seiner Sitzung im Juni Maaike Thijs aus Kopp als Beauftragte für Migration und Integration ab dem 01.07. bestellt. Ebenfalls als weitere Stellvertreterin - neben der bereits amtierenden Lidija Gensirovskij wurde Haya Zarnaji aus Daun bestellt.


WFG Vulkaneifel feiert 40-jähriges Bestehen

„40+1 gute Gründe" — unter diesem Motto hat die Wirtschaftsförderungsgesellschaft Vulkaneifel mbH (WFG) am 19. Juli 2022 zum Unternehmerabend in den Kinopalast Vulkaneifel nach Daun eingeladen. 40 steht für 40 Jahre erfolgreiche Arbeit für Unternehmen in der Region, denn die WFG Vulkaneifel wurde im Januar 1962 gegründet. Und die 1 steht für die erste Präsenzveranstaltung nach zweieinhalb Jahren pandemiebedingter Einschränkungen. Gefolgt sind der Einladung über 90 Gäste, darunter Vertreterinnen und Vertreter aus Politik und Gesellschaft und — allen voran — Unternehmerinnen und Unternehmer aus dem Landkreis Vulkaneifel, die einen interessanten Abend verbrachten.


Von links: Celine Reineke, Haya Zarnaji, Landrätin Julia Gieseking, Abteilungsleiter Günter Willems, Maaike Thijs und Lidija Gensirovskij


Das Projektteam hinter „Von HIER Vulkaneifel" (von links): Bürgermeister Hans-Peter Böffgen, Bürgermeister Johannes Saxler, Susanne Dorsch-MoLL, Otmar Monschauer (Beigeordneter der Verbandsgemeinde Daun), Zita Falk, Angelika Gerhards, Judith KLassmann-Laux, Stefan Mertes.


Erfolgreiche Auftaktveranstaltung des Projekts „Von HIER Vulkaneifel"

Mit dem Projekt „Von HIER Vulkaneifel" soll ein Netzwerk für Naherzeuger entstehen. Ziel ist es, eine Plattform für regionale Erzeuger zu generieren, um diese sichtbar zu machen und sie bei ihrer Produktvermarktung zu unterstützen. Das Gemeinschaftsprojekt der Verbandsgemeinden Gerolstein, Daun und Kelberg sowie der WFG-Vulkan-eifel wird dabei durch LEADER gefördert. Zum Auftakt des Projektes hatten die Macher im Juli 2022 in die Stadthalle Rondell Gerolstein eingeladen. Rund 70 interessierte regionale Produzenten waren der Einladung gefolgt und informierten sich über das Projekt.


August 2022

Wärmebild-Drohne für den Brand- und Katastrophenschutz des Landkreises Vulkaneifel

Offizielle Vorstellung und Übungsflug des Multicopter DJI Matrice 300 RTK

Im August 2022 haben Brand- und Katastrophenschutzinspekteur Harald Schmitz, der stellvertretende Brand- und Katastro-phenschutzinspekteur Karl-Heinz Kunze und die Gefahrstoffzugführung des Landkreises Vulkaneifel Landrätin Julia Gieseking und dem leitenden staatlichen Beamten Klaus Benz die neue Wärmebild-Drohne der Copterstaffel offiziell vorgestellt. Dabei informierte die spezialisierte und neu gegründete Drohnenstaffel des Landkreises Vulkaneifel - unter der Leitung von Uwe Michels - über die Einsatzmöglichkeiten der Drohne, einem kürzlich angeschafften „Multicopter DJI Matrice 300 RTK". Demnach zählen beispielsweise das Erkunden von Einsatzstellen im Rahmen der Führungsunterstützung, die Personensuche, das Feststellen von offenen Bränden oder Glutnestern und das Überfliegen von Einsatzstellen mit Gefahrstoffexposition zu den vielfältigen Einsatzmöglichkeiten im Brand- und Katastrophenschutz und in der allgemeinen Hilfe. Die leistungsstarke Drohne ist ausgestattet mit einer radiometrischen Wärmebildkamera, einer erhöhten Wettertauglichkeit und einer herausragenden Flugleistung sowie mit einem Echtzeit-Ubertragungssystem von Flugdaten und -videos. Die Aufnahmen sind also während des Fluges live in den Räumlichkeiten der Technischen Einsatzleitung des Landkreises Vulkaneifel in Hillesheim abrufbar.


Offizielle Vorstellung der neuen Wärmebild-Drohne der Technischen Einsatzleitung des Landkreiseses Vulkaneifel: BKI Harald Schmitz (6. v.r.) und die neu initiierte Drohnenstaffel des Landkreises Vulkaneifel präsentieren Landrätin Julia Gieseking und dem leitenden staatlichen Beamten Klaus Benz (3.v.r.) die neue Wärmebild-Drohne.


Kreisverwaltung Vulkaneifel und Verbandsgemeinden im Landkreis bereiten sich auf mögliche Gasmangellage vor Energiesparmaßnahmen sollen dabei helfen, gut über den Winter zu kommen

Aufgrund der Situation des Ukraine-Krieges und der bestehenden Gasmangel-Lage in der Bundesrepublik Deutschland sind die Kommunen - gesteuert durch das Land Rheinland-Pfalz und die Spitzenverbände - aufgefordert Energie einzusparen. Gemeinsames Ziel aller in Erwägung gezogenen Energiesparmaßnahmen ist es, einen Engpass im Winter und damit eine ernste Energielage, die in der Folge auch zu einer Strommangellage führen könnte, zu vermeiden. Jede bereits jetzt gesparte Kilowattstunde Energie kann dabei helfen, gut über den Winter zu kommen. Dabei sollen mindestens 15% an Energie eingespart werden. Bereits seit Juni trifft sich unter Leitung von Landrätin Julia Gieseking daher in regelmäßigen Abständen ein eigens hierzu eingerichteter Verwaltungsstab mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aus unterschiedlichen Bereichen der Verwaltung, um die Möglichkeiten der Energieeinsparung zur Vorbereitung auf den Herbst/ Winter auszuloten und um sich auf eine mögliche Gasmangellage bestmöglich vorzubereiten und damit einhergehende und denkbare Worst-Case-Szenarien zu besprechen. Landrätin Julia Gieseking trifft sich zudem in regelmäßigen Abständen mit den Bürgermeistern der Verbandsgemeinden, um aktuell anstehende Themen zu besprechen. In enger Abstimmung werden auch hier gemeinsam Möglichkeiten der Energieeinsparung besprochen und ermittelt.


Spatenstich auf den Projektflächen der „Blühenden Vulkaneifel".



September 2022

Ein (Erd-)Reich für Wildbienen -Spatenstich auf den Projektflächen der „Blühenden Vulkaneifel"

Gemeinsam mit Bürgerinnen haben Mitarbeitende der Kreisverwaltung (Klimaschutzmanagement und Untere Naturschutzbehörde) und des Natur- und Geoparks Vulkaneifel Anfang September einen Wildbienenhügel auf der kreiseigenen, öffentlichen Grünfläche am Parkplatz des Haupthauses der Kreisverwaltung angelegt. Mit dem Projekt „Blühende Vulkaneifel" soll auf das ökologische Potential von Grünflächen im Siedlungsraum und dessen Bedeutung als Lebensraum, insbesondere für Insekten, aufmerksam gemacht werden.


Ministerpräsidentin Malu Dreyer und Landrätin Julia Gieseking gemeinsam mit den Preisträgern des Filmpreises ROLAND.


Krimifestival „Tatort Eifel" erfolgreich beendet Filmpreis ROLAND an ARD-Mehrteiler „Das Geheimnis des Totenwaldes" und Nicholas Ofczarek verliehen

Die 11. Ausgabe des Krimifestivals „Tatort Eifel" ist am 24. September nach zehn ereignisreichen Tagen mit rund 4.000 begeisterten Besucher:innen aus dem gesamten Bundesgebiet und aus Österreich zu Ende gegangen. Den schillernden Abschluss bildete die Abendgala mit der Verleihung des ROLAND. Der renommierte Filmpreis wurde in diesem Jahr doppelt vergeben und ging an den ARD-Mehrteiler „Das Geheimnis des Totenwaldes" und den österreichischen Schauspieler Nicholas Ofczarek. Silke Bodenbender, eine der Hauptdarstellerinnen des Films, sowie Mitglieder des Produktionsteams nahmen den Preis entgegen, der von der Schirmherrin des Festivals, der rheinland-pfälzischen Ministerpräsidentin Malu Dreyer, überreicht wurde. Nicholas Ofczarek konnte wegen anderer Verpflichtungen nicht persönlich zur Übergabe kommen, grüßte die Gäste aber per Video und bedankte sich gerührt für die Auszeichnung.


Oktober 2022

Impfstelle Vulkaneifel in Hillesheim öffnete ab dem 22.10. samstags wieder

Nachdem im September neue, an die Omikron- Varianten angepasste Vakzine zugelassen worden sind, öffnete die Impfstelle Vulkaneifel in Hillesheim ab dem 22.10. 2022 wieder samstags von 09:00 bis 12:00 Uhr. Damit konnten Menschen ab 60 Jahren, Pflegeheimbewohner, Personal medizinischer Einrichtungen sowie Immungeschwächte einen zweiten Booster gegen das Corona-Virus erhalten.


Landkreis Vulkaneifel nimmt erstmalig beim STADTRADELN teil -Bilanz nach drei Wochen: Mehr als einmal um die Welt

Vom 21.08. bis zum 10.09. 2022 ist die Vulkaneifel in die Pedale getreten. Drei Wochen lang wurden Fahrradkilometer gesammelt, um das Klima zu schützen und natürlich auch die Gesundheit zu fördern. Mitmachen konnten alle, die in der Vulkan-eifel wohnen, arbeiten, zur Schule gehen oder einem Verein angehören. Die insgesamt 249 aktiven Radler:innen sind zusammen 51.961,9 Kilometer gefahren. Von zwei bis 1165 Kilometern pro Person war alles dabei. Insgesamt haben 26 Teams teilgenommen.


Landwirtschaftsstaatssekretär Andreas Becht, LEADER-Managerin Isabelle Schmidtholz, Vorsitzende der LAG Vulkaneifel Dr. Sabine Theunert und Markus Kowall von der LEADER-Geschäftsstelle bei der Überreichung der Urkunde.


Führerscheinstelle bietet ab Oktober Oiiliiie-Termiiivereiiibarang an
Ein weiterer wichtiger Beitrag zum Fortschreiten der Digitalisierung der Kreisverwaltung

Nachdem das kommunale JobCenter des Landkreises Vulkaneifel seinen Kundinnen und Kunden bereits seit Ende des Jahres 2021 die Möglichkeit der Online-Terminvereinbarung anbietet, ist es ab Oktober 2022 auch möglich, online auf der Website der Kreisverwaltung unter https://www.vulkaneifel.de/termine/ einen Termin in der Führerscheinstelle zu buchen.


November 2022

Vulkaneifel erneut als LEADER - Region anerkannt

21 Regionen starten in die neue LEADER-Förderperiode 2023-2027. Mit dabei und erneut anerkannt: Die LEADER Region Vulkaneifel. Die LEADER Regionen erhalten für die Umsetzung ihrer Lokalen, Integrierten, Ländlichen Entwicklungsstrategien abhängig von der Einwohnerzahl Budgets von mindestens drei Millionen Euro. Das Ministerium unterstützt LEADER mit rund 81 Millionen Euro. Landwirtschaftsstaatssekretär Andy Becht hat im November auf dem Hambacher Schloss in Neustadt an der Weinstrasse die Urkunden und Förderbescheide überreicht.


Orange Day 2022: Knapp 100 Bürgerinnen und Bürger setzten gemeinsam ein Zeichen gegen Gewalt an Frauen

Ein UN-Bericht besagt, dass 2021 weltweit pro Stunde fünf Frauen Opfer eines Femi-zids geworden sind — also eines Mordes an Frauen. In den meisten Fällen sind die Täter die eigenen Partner. „Die Zahl von Frauen, die täglich Opfer von Gewalt werden, ist kaum zu beziffern", sagt Doris Sicken, Kommunale Gleichstellungsbeauftragte des Landreises Vulkaneifel. Das liege vor allem daran, dass viele Frauen Angst und auch Scham haben, Anzeige zu erstatten oder Hilfe zu holen.

Am 25. November 2022 hat der Landkreis Vulkaneifel alle Bürgerinnen und Bürger zum sogenannten „Orange Day" eingeladen, um die Öffentlichkeit für die dramatische Situation vieler Frauen und Mädchen zu sensibilisieren. Dieser Einladung sind knapp 100 Frauen und Männer gefolgt und haben sich vor der Kreisverwaltung Vulkaneifel in Daun versammelt, um gemeinsam ein symbolisches Zeichen gegen Gewalt zu setzen.


Knapp 100 Männer und Frauen versammelten sich zum Orange Day 2022 am 25. November vor der Kreisverwaltung Vulkaneifel und vor dem Forum in Daun


Dezember 2022

Verkehrsverbund vergibt Busnetz rund um Gerolstein

Das Busunternehmen Linden Reisen GmbH & Co. KG aus Stadtkyll in der Eifel hat den Zuschlag für beide Lose des Busnetzes Kylltal gewonnen. Das hat der Zweckverband des Verkehrsverbunds Region Trier (VRT) am Mittwoch, 7. Dezember 2022, bei seiner Verbandsversammlung in Kröv beschlossen, nachdem zuvor der Kreisausschuss des Landkreises Vulkaneifel sowie die Verbandsversammlung des Zweckverbands Schienen-personennahverkehr Rheinland-Pfalz Nord (SPNV-Nord) der Vergabe zugestimmt hatten. Damit wird das Unternehmen ab Dezember 2023 alle Buslinien im westlichen Gebiet des Landkreises Vulkaneifel in der Verbandsgemeinde Gerolstein zwischen Hallschlag, Uxheim und Birresborn bis zur Grenze nach Nordrhein-Westfalen betreiben. Das heißt: Bessere Verbindungen auch abends und am Wochenende - oft in einem regelmäßigen Takt, mit dem sich auch der Alltag besser mit öffentlichen Verkehrsmitteln gestalten lässt.

Wie das neue Angebot konkret aussehen wird

Die erste Hauptlinie des neuen Busnetzes Kylltal (530) wird kreisförmig konzipiert sein. Sie wird die einwohnerstarken Gemeinden der Verbandsgemeinde Gerolstein - zum Beispiel Pelm, Walsdorf und Hillesheim — in Oberbettingen und Gerolstein an die Züge nach Köln und Trier anbinden. Die zweite neue Hauptlinie (540) wird Prüm über Hallschlag und Ormont im Landkreis Vulkaneifel, Kronenburg in Nordrhein-Westfalen und den Luftkurort Stadtkyll mit dem Bahnhof Jünkerath verbinden. Von hier aus können Fahrgäste dann auf die Züge von und nach Köln umsteigen. Ergänzt werden die beiden Hauptlinien von lokalen Bus- und RufBus-Linien, die ebenfalls in einem regelmäßigen Takt alle Gemeinden und Kleinstgemeinden sowie ihre Ortsteile an den öffentlichen Nahverkehr anbinden werden. RufBusse können jeweils eine Stunde vor Fahrtantritt online oder telefonisch gebucht werden. Mit dem Busnetz Kylltal ist das ÖPNV-Konzept des Landes Rheinland-Pfalz Nord im Landkreis Vulkaneifel vollständig umgesetzt. Es soll für zehn Jahre bestehen.


Kreistag beschließt Haushalt 2023 Unter dem Strich schwarze Zahlen bergen erhebliches Kalkulationsrisiko in sich, Schwerpunkte bei Investitionen in Zivil-, Brand- und Katastrophenschutz, Digitalisierung, Schulen, PV Anlagen für kreiseigene Liegenschaften und Straßen

Der Haushaltsplan 2023 des Landkreises Vulkaneifel ist am Montag, 12. Dezember, einstimmig beschlossen worden. Dabei kehrt der positive Trend der Vorjahre zurück. Bei Aufwendungen in Höhe von 131.551.741 Euro und Erträgen in Höhe von 132.252.500 Euro plant der Landkreis aktuell mit einem Überschuss in Höhe von 700.759 Euro, der jedoch erheblichen Kalkulationsrisiken unterliegt. Größere Investitionen sind in den Bereichen Zivil-, Brand und Katastrophenschutz, Schulen, PV-Anlagen für kreiseigene Liegenschaften und Straßen vorgesehen. Die Hauptbelastung des Haushaltes liegt weiterhin - wie auch bereits in den Vorjahren - in den Bereichen Soziales und Jugend, auch wenn sich dieser Trend in etwas abgeschwächter Form fortsetzt. Die Teilhaushalte der Bereiche Soziales, Jobcenter und Jugend, in denen ausschließlich Pflichtaufgaben wahrgenommen werden, haben mit Aufwendungen in Höhe von 88.209.217 € einen weiter gestiegenen Anteil von 67,05% an den Gesamtaufwendungen des Landkreises. Das Defizit liegt, abzüglich der Erträge aus der Kreisumlage, bei knapp 2,5 Millionen Euro und stellt damit die Hauptbelastung des Haushaltes dar. Mit Aufwendungen von knapp 20 Millionen Euro liegt ein weiterer Kostenschwerpunkt im Bereich Bauen, Schulen und ÖPNV. Der Krieg in der Ukraine, die damit einhergehende Energiekrise und die Kostensteigerungen in diesem Bereich führen dazu, dass allein die Kosten für Heizung und Strom in den kreiseigenen Gebäuden mit einem Mehr an Beschaffungskosten von rund 1,5 Millionen Euro für das Jahr 2023 kalkuliert wurden. Einsparungen bei den Aufwendungen sind auf Grund der äußeren Rahmenbedingungen nahezu unmöglich. Gerade in den Bereichen Soziales und Jugend ist eine nachhaltige Verbesserung der finanziellen Situation des Landkreises nur durch angemessene Kostenbeteiligungen von Bund und Land möglich. Für das Haushaltsjahr 2023 sind insgesamt Auszahlungen aus Investitionstätigkeiten in Höhe von 26.834,524 Euro vorgesehen. Wobei mit einem Anstieg der Neuverschuldung im investiven Bereich von 4,2 Millionen Euro zu rechnen ist. Dabei sind u.a. größere Investitionen in Höhe von insgesamt rund 2 Millionen Euro im Bereich des Zivil-, Brand- und Katastrophenschutzes geplant. Konkret geht es in diesem Bereich um die Beschaffung von mehreren unterschiedlichen Einsatzfahrzeugen, um den Neubau bzw. die Sanierung von Gebäuden im Bereich des Rettungsdienstes sowie um die Beschaffung von Sirenen. An den kreiseigenen Schulen sind insgesamt Investitionen von rund 3,6 Millionen Euro vorgesehen. Davon entfallen rund 2,3 Millionen Euro auf den Einbau von raumlufttechnischen Anlagen. Weitere Investitionen sind in den Bereichen Barrierefreiheit, Digitalpakt sowie für die Neubeschaffung von Sportgeräten vorgesehen. Rund 660.000 Euro werden in die Installation von Photovoltaikanlagen investiert, mit dem Ziel auf allen kreiseigenen Dächern langfristig selbst Energie zu produzieren. Für Straßenbaumaßnahmen an Kreisstraßen sind Investitionen in Höhe von 4,2 Millionen Euro vorgesehen. Der Landkreis Vulkaneifel steht nach wie vor vor einem großen Schuldenberg: Die Gesamtverschuldung des Landkreises Vul-kaneifel liegt zum Ende des Jahres 2022 bei 57,4 Millionen Euro. 34,6 Millionen Euro sind Liquiditätskredite, bei 22,7 Millionen Euro handelt es sich um Investitionskredite.


Von links: Diana Peters, Geschäftsführerin DRK Kreisverband und Landrätin Julia Gieseking begrüßen zum Start des Projektes Gemeindeschwesterplus in den Verbandsgemeinden Daun und Kelberg die neue Gemeindeschwesterplus Yvonne Surges.


Gemeindeschwester plus jetzt auch in den Verbandsgemeinden Daun und Kelberg Yvonne Surges hat als neue Gemeindeschwester plus ein offenes Ohr für Sorgen und Nöte von Menschen über 80 Jahre

Vor allem mit Blick auf die demografische Entwicklung in ländlichen Regionen nimmt der Landkreis Vulkaneifel bereits seit 2020 am Projekt des Landes Rheinland-Pfalz „Gemeindeschwester plus" teil. War die Gemeindeschwester plus bisher nur in der Verbandsgemeinde Gerolstein zuständig, so ist das Projekt ausgeweitet worden und seit September kümmert sich die Gemeindeschwester plus nun auch in den Verbandsgemeinden Daun und Kelberg um die Sorgen und Nöte älterer Menschen. Mit der gemeinsamen Unterschrift des Kooperationsvertrages zwischen dem Landkreis Vulkaneifel und dem Deutschen Roten Kreuz - Kreisverband Vulkaneifel ist der Startschuss für die Gemeindeschwester plus in den Verbandsgemeinden Daun und Kelberg im Dezember 2022 offiziell besiegelt worden


Energiesparen über die Feiertage Kreisverwaltung Vulkaneifel bleibt zwischen Weihnachten und Neujahr geschlossen

Knapp zehn Tage wurde alles heruntergefahren, Heizung und Strom auf ein Minimum reduziert. Der Landkreis Vulkaneifel schloss 2022 erstmalig zwischen Weihnachten und Neujahr seine Verwaltungsgebäude. Damit wollte die Kreisverwaltung ein wichtiges Zeichen setzen und ihren Beitrag dazu leisten, die Bundesverordnung über wirksame Effizienz- und Energiesparmaßnahmen umzusetzen und einer möglichen Gasmangellage ein Stück weit entgegen zu wirken. In dieser Zeit wurde die Heizungsanlage für alle Verwaltungsgebäude soweit heruntergefahren, dass das hierfür größtmögliche Einsparpotenzial erzielt wird. Gleichzeitig wurde die Schließung der Kreisverwaltung dazu genutzt, notwendig gewordene Arbeiten an der Notstromversorgung durchführen zu können.


Von links: Dieter Schmitz (Büroleiter), Markus Pfeiffer (Geschäftsführer Regionalmarke EIFEL GmbH), Landrätin Julia Gieseking, Mark Hallfell (Abteilungsleiter Struktur- und Kreisentwicklung).


Januar 2023

Landkreis Vulkaneifel wird neuer Partner der Regionalmarke EIFEL

Mit einem klaren Zeichen für die Regionalmarke EIFEL startet der Landkreis Vulkaneifel als neuer und offizieller EIFEL Partner ins Jahr 2023.


Meilenstein der interkommunalen Zusammenarbeit: Gemeinsame KFZ-Zulassung geht an den Start

Im Rahmen einer Pressekonferenz wurde Anfang Januar in den Räumlichkeiten der Kreisverwaltung Vulkaneifel die gemeinsame Zulassungsstelle der Landkreise Bernkastel-Wittlich, Cochem-Zell und Vulkaneifel - die am 09.01.2023 gestartet ist - vorgestellt.

Mit der Einführung einer gemeinsamen Zulassungsstelle wird ein weiterer wichtiger Punkt des vom Land Rheinland-Pfalz geförderten Konzeptes „Interkommunale Zusammenarbeit Eifel Mosel Hunsrück" umgesetzt. Ab sofort ist es den Bürgerinnen und Bürgern sowie den Unternehmen der drei Landkreise unabhängig vom Wohnort möglich, Zulassungsvorgänge für ihr Kraftfahrzeug bei allen sieben Zulassungsstellen der zuvor genannten Landkreise durchzuführen. Bei insgesamt jährlich rund 92.000 Zulassungsvorgängen — davon 45.000 im Landkreis Bernkastel-Wittlich, 22.000 im Landkreis Cochem-Zell sowie rund 25.000 im Landkreis Vulkaneifel — profitieren hiervon Privatpersonen als auch Händler gleichermaßen.


Landrätin, Landräte und Verbandsbürgermeister aller sieben KFZ-Zulassungsstellen aus den Landkreisen Cochem-Zell, Bernkastel-Kues und Vulkaneifel freuen sich über den Start des Projektes im Rahmen der interkommunalen Zusammenarbeit.


Übergabe der neuen Schmutzwasserpumpen an Vertreter der Freiwilligen Feuerwehren Birresborn, Boxberg und Dockweiler.


Landkreis Vulkaneifel erhält 350.000 Euro zur Erarbeitung eines Kreisentwicklungskonzeptes

Innenminister Michael Ebling hat mitgeteilt, dass der Landkreis Vulkaneifel eine Förderung in Höhe von insgesamt 350.000 Euro für die Erarbeitung eines Kreisentwicklungskonzeptes sowie die Durchführung des ZukunftsCheck Dorf erhält. Neben dem Kreisentwicklungskonzept beabsichtigt der Landkreis Vulkaneifel die Durchführung des ZukunftsCheck Dorf in rund 70 Ortsgemeinden.


Februar 2023

Neues Equipment für die Feuerwehren im Landkreis Vulkaneifel Förderverein Brand- und Katastrophenschutz übergibt zwölf Schmutzwasserpumpen inklusive Zubehör an den Landkreis Vulkaneifel

Jeweils vier neue Schmutzwasserpumpen für die Feuerwehrstandorte Birresborn, Boxberg und Dockweiler: Der Förderverein Brand- und Katastrophenschutz übergibt in einer kleinen Feierstunde in der Markt- und Messehalle Hillesheim im Beisein von rund 30 Feuerwehrkameraden der beteiligten Feuerwehren neue Einsatzmittel in Form von insgesamt zwölf Schmutzwasserpumpen samt Zubehör. Der Wert der neuen Ausrüstung beläuft sich auf etwa 55.000 Euro.


Landrätin Julia Gieseking begrüßt 39 neue Staatsbürgerinnen und Staatsbürger im Landkreis Vulkaneifel.


Einbürgerungsfeier im Landkreis Vulkaneifel

Zweimal im Jahr lädt die Kreisverwaltung Vulkaneifel ein, um Menschen, die die deutsche Staatsbürgerschaft beantragt haben, in einer kleinen Feierstunde und im Beisein von Familie und Freunden ihre Einbürgerungsurkunden zu überreichen. Zur ersten Einbürgerungsfeier nach dreijähriger Corona-Pause konnte Julia Gieseking im Februar 2023 39 neue Staatsbürgerinnen und Staatsbürger aus insgesamt elf Herkunftsländern begrüßen.


März 2023

Gelungener Kinoabend zum Weltfrauentag in der Eifel-Film-Bühne in Hillesheim Landrätin Julia Gieseking und Gleichstellungsbeauftragte Doris Sicken stellen Kampagne „Mehr Frauen in die Kommunalpolitik" vor

Gute Laune, ein großartiger Film und viele tolle Gespräche beim Kinoabend am Weltfrauentag im März 2023, zu dem traditionell die Kommunale Gleichstellungsbeauftragte Doris Sicken in die Eifel-Film-Bühne nach Hillesheim eingeladen hatte. Gezeigt wurde der Film „Ger-many Represent — jung, weiblich, politisch", der drei Frauen verschiedener Parteien von ihrer Kandidatur bis zum Wahlerfolg begleitet. Vorab stellten Landrätin Julia Gieseking und Gleichstellungsbeauftragte Doris Sicken die Kampagne „Mehr Frauen in die Kommunalpolitik" vor, die mit zahlreichen Veranstaltungen im Laufe des Jahres Frauen dazu Mut machen soll, sich politisch zu engagieren und bei der Kommunalwahl 2024 aufstellen zu lassen.


Von links: Sebastian Keiper (stellvertretender Kreisjagdmeister), Christian Kläs (Untere Jagdbehörde), Landrätin Julia Gieseking, Günter Willems (Abteilungsleiter) und Ulrich Umbach (Kreisjagdmeister).


Kreistagssitzung am 20.03.2023 Mitglieder fassen zukunftsweisende Beschlüsse für den Landkreis Vulkaneifel

Am 20. März 2023 kamen die Mitglieder des Kreistages zur ersten Kreistagssitzung des laufenden Jahres 2023 im Sitzungssaal der Kreisverwaltung Vulkaneifel zusammen. 17 Tagesordnungspunkte im öffentlichen Sitzungsteil, drei weitere in der daran anschließenden nichtöffentlichen Sitzung: In rund viereinhalb Stunden Kreistagssitzung haben die Mitglieder des Kreistages sowie die Kreisbeigeordneten unter dem Vorsitz von Landrätin Julia Gieseking zahlreiche wichtige und zukunftsweisende Themen für den Landkreis Vulkaneifel diskutiert und beschlossen. Dabei bestimmten vor allem die Beschlüsse zum Beitritt zum Kommunalen Klimapakt, die Vorstellung des Projektes „Neubau der Berufsfeuerwehr Trier inklusive Rettungswache und integrierter Leitstelle", der Abschlussbericht des Planungsbüros Hömme zur Beseitigung von Hochwasserschäden an den Gewässern II. Ordnung, die Errichtung einer gebietsübergreifenden Bußgeldstelle im Rahmen der Interkommunalen Zusammenarbeit sowie die aktuelle Flüchtlingssituation im Landkreis Vulkaneifel das Sitzungsgeschehen.


Seit 34 Jahren Kreisjagdmeister: Ulrich Umbach aus Kelberg startet in seine sechste Amtszeit Neu im Amt als sein Stellvertreter: Sebastian Keiper aus Udersdorf Ulrich Umbach aus Kelberg ist seit 1989 Kreisjagdmeister im Landkreis Vulkaneifel. Und daran ändert sich so schnell auch nichts. Der 73-jährige Buchautor aus Kelberg, der vor wenigen Wochen die Verdienstmedaille des Landes Rheinland-Pfalz überreicht bekam, wurde bei der Jahreshauptversammlung der Jägerschaft einstimmig ab 1. April 2023 für weitere fünf Jahre gewählt. Es ist die sechste Amtszeit für ihn. Neu im Amt als stellvertretender Kreisjagdmeister: Der 32-jährige Sebastian Keiper aus Udersdorf. Er ist seit 2016 Jagdscheininhaber und seit 2019 stellvertretender Leiter des Hegerings Salmwald.


Offizielle Inbetriebnahme der Bahnstrecke Kyllburg-Gerolstein. Von links: Achim Hallerbach (Verbandsvorsteher Zweckverband Schienenpersonennahverkehr Nord), Malu Dreyer (Ministerpräsidentin RLP), Evelyn Palla (Vorständin Regionalverkehr DB AG) und Julia Gieseking (Landrätin Landkreis Vulkaneifel).


April 2023

Bereich „Bauen" seit April eigenständige Abteilung Architekt Mario Wellenberg übernimmt Abteilungsleitung

Veränderungen in der Abteilungsstruktur der Kreisverwaltung Vulkaneifel: Seit April 2023 ist der Bereich „Bauen" aus der bisherigen Abteilung „Bauen, Schulen und ÖPNV" herausgelöst und bildet eine eigenständige Abteilung. Mit der Abteilungsleitung wurde der 51-jährige Architekt Mario Wellenberg von Landrätin Julia Gieseking bestellt.


Mario Wellenberg und Julia Gieseking


Weitere Flutschäden beseitigt: Zwischen Kyllburg und Gerolstein fahren wieder Züge

Seit Montag, 17. April 2023, können Reisende, Pendler:innen und Schüler:innen wieder mit der Bahn von Kyllburg nach Gerolstein fahren. Die Züge verkehren dann ein Mal pro Stunde und Richtung. Die Deutsche Bahn hat den 24 Kilometer langen Abschnitt der Eifelstrecke in RheinlandPfalz wieder instandgesetzt. Dabei hat sie die bei der Flutkatastrophe 2021 zerstörten Gleise sowie neun Brücken saniert. Parallel zogen die Bauteams viele Kilometer Kabel für neue Technik und Signale. Errichtet wurden auch sechs moderne Stellwerksmodule. Die Wassermassen hatten im Sommer 2021 die über 150 Jahre alte Eifelstrecke auf vielen Abschnitten geradezu weggeschwemmt. Für den Wiederaufbau mussten Spezialfirmen sowie Fachkräfte der DB zunächst Tonnen von Schlamm und Schutt entfernen. Anschließend haben die Bauteams Gleise, Brücken und Technik repariert und in Teilen komplett neu gebaut. Bereits seit Februar 2022 fahren von Trier-Ehrang bis Auw an der Kyll wieder Züge. Seit Juni vergangenen Jahres ist auch die Strecke zwischen Auw an der Kyll und Kyllburg in Betrieb. Nach Kyllburg - Gerolstein folgt nun im letzten Schritt noch der Bereich bis Nettersheim und weiter nach Norden. Die DB plant, die gesamte Eifelstrecke Ende 2023 wieder befahrbar zu machen. Parallel zum Wiederaufbau laufen die Planungen für die Elektrifizierung der gesamten Eifelstrecke, die bis Ende 2026 abgeschlossen sein soll.

Gesundheit mitEINANDER Zukunft: Interkommunale Zusammenarbeit positioniert sich am Runden Tisch

Die Herausforderungen in der medizinischen Versorgung, insbesondere in ländlichen Regionen, sind längst nicht mehr von der Hand zu weisen. Eine alternde Gesellschaft mit steigendem Versorgungsbedarf bei gleichzeitigem Fachkräftemangel wird die Situation zukünftig weiter verschärfen. Da sich die medizinische Versorgung nicht an Kreisgrenzen orientiert, arbeiten die Landkreise Bernkastel-Wittlich, Bitburg-Prüm, Cochem-Zell und Vulkaneifel im Rahmen der interkommunalen Zusammenarbeit „Gesundheit mitEINANDER Zukunft" gemeinsam an nachhaltigen Lösungsansätzen. Im Rahmen eines „Runden Tischs Gesundheit" wurde Mitte April in Wittlich das durch das Projektteam der Kreisverwaltungen erarbeitete Maßnahmenkonzept Schlüsselakteuren vorgestellt und in Kleinrunden diskutiert. Im Fokus der geplanten Maßnahmen stehen neben dem Thema Nachwuchsgewinnung und -förderung sowie Vernetzung der Akteure in der medizinischen Versorgung auch die Herausstellung von Standortvorteilen der Großregion Eifel - Mosel - Hunsrück.


„Runder Tisch Gesundheit" Mitte April in Wittlich: Das von dem Projektteam der Kreisverwaltungen erarbeitete Maßnahmenkonzept wurde den Schlüsselakteuren vorgestellt.und in Kleinrunden diskutiert.


Jahreskonferenz des EU-Klimaschutzprojektes LIFE-IP ZENAPA in der Vulkaneifel.


Mai 2023

Kreis investiert weiter in Katastrophenschutz Rettungswagen mit Allrad für den Einsatz bei größeren Schadenslagen in Jünkerath übergeben

Der Landkreis Vulkaneifel investiert weiter in den Katastrophenschutz. Im Mai 2023 hat Landrätin Julia Gieseking offiziell einen zusätzlichen Rettungstransportwagen (RTW) des Katastrophenschutzes seiner Bestimmung übergeben. Besonderheit dabei: Als eines der ersten Fahrzeuge dieser Art im Bereich des Katastrophenschutzes verfügt der Rettungswagen über Allradantrieb und ist somit nicht nur geländefähig, sondern verfügt auch über eine gewisse Watfähigkeit.


Jahreskonferenz des EU-Klimaschutzprojektes LIFE-IP ZENAPA in der Vulkaneifel

Die Jahreskonferenz 2023 des durch die Europäische Union geförderten Projektes LIFE-IP ZENAPA (Zero Emission Nature Protection Areas) fand Anfang Mai bei uns in der Vulkaneifel statt. Die Veranstaltung stand unter dem Titel „Nachhaltige Landnutzung in Zeiten der Klimakrise" und zeigte, wie Klimaschutz durch eine Umstellung landwirtschaftlicher Kulturen die Artenvielfalt sichern und eben diese Strategien auch die Folgen von schweren Regenereignissen mindern können. Die Veranstaltung richtete sich insbesondere an Landwirt:innen, Kommunen, Waldbesitzerrinnen und die interessierte Öffentlichkeit. Gastgeber der Konferenz waren der Landkreis Vulkaneifel und der Natur- und Geopark Vulkaneifel, beide Partner des EU-Projektes.


Juni 2023

Stellvertretende Beauftragte für Migration und Integration nach langjährigem Engagement verabschiedet

Das Amt der Beauftragten für Migration und Integration führt seit 2022 Maaike Thijs aus Kopp aus. Ihre beiden Stellvertreterinnen sind Haya Zarnaji und Lidija Gensirovskij, beide aus Daun. Letztere wurde nun nach neun Jahren Engagement für den Landkreis von Landrätin Julia Gie-seking und Abteilungsleiter Günter Willems im Rahmen einer kleinen Feierstunde in der Kreisverwaltung Vulkaneifel verabschiedet.


Verabschiedung von Lidija Gensirovskij.


Juli 2023

Landkreise werben gemeinsam für Chancen eines Berufsstarts in der öffentlichen Verwaltung

Wer eine berufliche Aufgabe sucht, die einen direkten Einfluss auf die Gesellschaft hat, langfristige Perspektiven und einen sicheren Arbeitsplatz bietet, findet im öffentlichen Dienst eine vielversprechende Option für den Berufsstart. Um diese und weitere positive Aspekte einer Berufsausbildung oder eines Dualen Studiums in der öffentlichen Verwaltung gebündelt herauszustellen, haben nun vier Kommunalverwaltungen in der Region eine gemeinsame Informationskampagne ins Leben gerufen. Unter dem Titel „TraumjobsWanted?" stellen die Kreisverwaltungen Bernkastel-Wittlich, BitburgPrüm, Cochem-Zell und Vulkaneifel die einzelnen Berufe und Studiengänge sowie deren Entwicklungsmöglichkeiten vor. Hierzu wurde eine digitale, interaktive Ausbildungsbroschüre entwickelt, die unter anderem mittels Videos einen kleinen Einblick in den Arbeitsalltag ermöglicht. Was macht eigentlich ein Verwaltungswirt oder ein Verwaltungsfachangestellter? Wie verläuft ein Duales Studium Bachelor of Arts der Fachrichtungen Verwaltungsinformatik oder Soziale Sicherung? Diese und weitere Fragen werden nun in einer ansprechenden Informationsbroschüre der beteiligten Kreisverwaltungen beantwortet und um Auskünfte zu Ausbildungsdauer, Urlaubsanspruch oder Höhe der Ausbildungsvergütung ergänzt.


Ausbildungsleitungen und Auszubildende der vier Landkreise werben gemeinsam für Ausbildungs- und Studienmöglichkeiten in der öffentlichen Verwaltung.


Verdiente Feuerwehrleute im Landkreis Vulkaneifel ausgezeichnet Verleihung der Goldenen Ehrenzeichen und Fluthilfemedaillen

Im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung fand am 1. Juli 2023 im Haus Vulkania in Dreis-Brück die Verleihung der Goldenen Ehrenzeichen für 35 und 45 Jahre aktive Tätigkeit in einer der Feuerwehren in unserem Landkreis statt. Die letzte Verleihung dieser Auszeichnung erfolgte aufgrund der Corona-Pandemie 2019, sodass die diesjährige Verleihung rückwirkend für die Jahre 2020 bis 2023 stattfand. Die Veranstaltung, zu der Landrätin Julia Gieseking eingeladen hatte, war ein besonderer Anlass, um den langjährigen Einsatz und das Engagement der Feuerwehrleute gebührend zu würdigen und die vom Minister des Innern und für Sport verliehenen Ehrenzeichen aus den letzten vier Jahren an die Feuerwehrkameraden auszuhändigen.


Verleihung der Goldenen Ehrenzeichen und Fluthilfemedaillen.


LEADER Region Vulkaneifel Auftaktveranstaltung


LEADER Region Vulkaneifel -Erfolgreiche Abschluss- und Auftaktveranstaltung in Ulmen 80 Bürgerinnen und Bürger trafen sich zum Übergang der Förderperiode

Die LAG Vulkaneifel hatte zum Abschluss der vergangenen Förderperiode und dem gleichzeitigen Übergang in die neue Förderperiode interessierte Bürger:innen aus dem gesamten LEADER-Gebiet nach Ulmen eingeladen. Rund 80 Personen, darunter jung und alt, Unternehmeninnen und Vertreterinnen unterschiedlicher Wirtschaftsbereiche, öffentliche und private Institutionen, Initiativen und Vereine waren der Einladung gefolgt und sorgten für volles Haus in der St. Martin Gastronomie in Ulmen. Allen Besuchern war gemeinsam, dass sie sich informieren wollten, aber auch eigene Ideen bereits mit im Gepäck hatten.


Kreistagssitzung am 03.07.2023 -Fortsetzung des Modellprojektes „Interkommunale Zusammenarbeit (IKZ) Eifel Mosel Hunsrück 2.0"

Das Thema „Interkommunale Zusammenarbeit (IKZ) Eifel Mosel Hunsrück 2.0" war Teil der Kreistagssitzung im Juli 2023. Die Mitglieder haben der Fortsetzung des Modellprojektes mit den Landkreisen Bernkastel-Wittlich, Cochem-Zell und Vulkaneifel zugestimmt und die Landrätin ermächtigt, die Kooperationsvereinbarung mit den beteiligten Landkreisen abzuschließen. Nun wird auch der Landkreis Bitburg-Prüm als Partner in das Projekt einsteigen.


Kreistag bestellt Lidjona Ferati als stellvertretende Beauftragte für Migration und Integration

Lidjona Ferati aus Daun wurde am 3. Juli 2023 vom Kreistag als stellvertretende Beauftragte für Migration und Integration für den Landkreis Vulkaneifel bestellt. Die gebürtige Albanerin wird somit ab 1.7.2023 die Nachfolge von Lydija Gensirowski antreten und die Beauftragte für Migration und Integration Maaike Thijs — gemeinsam mit der zweiten Stellvertretenden Haya Zarnaji — in ihrer Arbeit unterstützen.