Autoren: Prof. Dr. Helmut Willems, Dipl. Soz. Päd. Anne Simon M.Ed. Julian Schäfer, Junior Uni Daun
Die Veränderungen der Berufe sind immer schon ein deutlicher Hinweis auf den wirtschaftlichen und technologischen Wandel einer Gesellschaft gewesen. Schon ein Vergleich der gegenwärtigen Situation auf dem Arbeitsmarkt mit der jüngeren Vergangenheit zeigt, dass sich eine Vielzahl von Berufszweigen gravierend verändert haben; manche sind gar völlig verschwunden, dafür sind andere hinzugekommen, die wir noch vor zwanzig oder dreißig Jahren nicht mal erahnen konnten. Dies ist Ausdruck einer gesteigerten technologischen InnovationsDynamik und einer Beschleunigung der wirtschaftlichen Veränderungen in einer globalisierten Welt. Es ist aber zugleich eine große Herausforderung für unsere Bildungssysteme, die auf immer neue Anforderungen der Wirtschafts- und Arbeitswelt durch immer neue Studienabschlüsse und berufliche Ausbildungsgänge reagieren müssen. Und es ist nicht zuletzt auch eine schwierige Situation für die jüngeren Generationen, die sich in einer unübersichtlich gewordenen Situation beruflich orientieren müssen und entsprechend auch in Bildung investieren müssen. Neben den Schulen und den dualen Ausbildungsgängen der beruflichen Bildung versuchen daher immer häufiger auch private Bildungseinrichtungen wie die Junior Uni Daun, durch eine Stärkung der allgemeinen Bildung, aber auch durch ergänzende berufliche Orientierungsangebote den jungen Menschen bei ihrem Weg in die Gesellschaft und in die Berufswelt Unterstützung anzubieten. Im Folgenden wollen wir einige Aspekte der Entwicklung und der inhaltlichen und pädagogischen Ausrichtung der Junior Uni Daun vorstellen, die seit Anfang des Jahres 2024 ihre Arbeit in der Vulkanei-fel aufgenommen hat.
Die Junior Uni Daun ist das derzeit größte und ambitionierteste Projekt der LEPPER Stiftung e.S., deren Wirken in der Stadt Daun und darüber hinaus durchaus bemerkenswert ist. Sie ist eine rechtsfähige Stiftung bürgerlichen Rechts mit Sitz in Daun/ Eifel, die im Januar 2018 von der Stifterin Doris G. Lepper mit der Einbringung ihrer Gesellschaftsanteile an den Firmen TPS TechniTube Röhrenwerke GmbH (Daun), Eifelion GmbH (Daun) und TechniSat Digital GmbH (Daun) errichtet wurde. Am 13. November 2020 hat dann auch Peter Lepper als alleiniger Gesellschafter der Techniropa Holding GmbH 100% seiner Techniropa-Holding-Unternehmensanteile im Wege der Zustiftung an die LEPPER Stiftung übertragen. Somit sind sämtliche Unternehmensbeteiligungen, die Doris G. und Peter Lepper hielten, jetzt im Eigentum der LEPPER Stiftung. Die LEPPER Stiftung gehört damit zu den größten Stiftungen in Rheinland-Pfalz. Getreu dem Motto „GEMEINSAM ZUKUNFT STIFTEN" möchte das Ehepaar Lepper mit der Stiftung für künftige Generationen optimale Rahmenbedingungen schaffen, damit diese die große Verantwortung für die positive Gestaltung der Zukunft besser übernehmen können.
Stifterehepaar Doris G. und Peter Lepper
Die LEPPER Stiftung widmet sich der Förderung der Bildung, der Wissenschaft und Forschung sowie des öffentlichen Gesundheitswesens und der Gesundheitspflege. Ihr Engagement hat einen starken regionalen Bezug, ist jedoch von Beginn an auch darüber hinaus der Stärkung der Bildungslandschaft und der Förderung des wissenschaftlichen Fortschritts in Deutschland verpflichtet. So ist die LEPPER Stiftung seit Jahren der größte Förderer des Deutschlandstipendiums an der Hochschule Düsseldorf, über das talentierte und engagierte junge Studierende unterstützt werden; sie unterstützt den Bundeswettbewerb Mathematik für besonders talentierte mathematische Nachwuchswissenschaftler; finanziert eine Professur an der Hochschule Düsseldorf; und fördert die Junior Uni Wuppertal, die bereits seit 15 Jahren außerschulische Bildungsangebote macht. In der Stadt Daun hat sie über viele Jahre insbesondere das Krankenhaus Maria-Hilf unterstützt, um dadurch u.a. auch den Krankenhausstandort zu stärken.
Als erfolgreiche Unternehmer wussten Doris und Peter Lepper genau, wie sehr Betriebe auf gut qualifizierte Fachkräfte angewiesen sind. Entsprechend haben sie mit einiger Sorge das zunehmende Fehlen von Fachkräften auf dem deutschen Arbeitsmarkt beobachtet. Dies gilt besonders für eher ländlich geprägte Regionen wie die Eifel, wo immer noch viele junge Menschen auf der Suche nach geeigneten Ausbildungs- und Studienangeboten sich auf den Weg in die größeren städtischen Zentren machen, und viele damit dem regionalen Arbeitsmarkt für immer verloren gehen.
Vor diesem Hintergrund und aufgrund der besonderen Verbundenheit des Ehepaars Lepper mit der Vulkaneifel entwickelte sich die Idee, etwas für die Bildung der jungen Generationen in der Eifel und damit gleichzeitig für die Aufwertung des Standorts zu tun. Das Konzept der Junior Uni war den beiden durch die Unterstützung der Wuppertaler Junior Uni bekannt, die mit ähnlichen Zielen bereits vor 15 Jahren gegründet und von der LEPPER Stiftung unterstützt wird. Vor diesem Hintergrund wurde die Entscheidung getroffen, eine Junior Uni zur Förderung insbesondere der MINT-bildung (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik) von Kindern und Jugendlichen auch in Daun zu gründen, und die gleichen Architekten wie in Wuppertal mit der Planung und Erstellung des Gebäudes zu beauftragen.
Die Errichtung der Junior Uni Daun begann im Jahr 2021 auf dem Gelände der ehemaligen Brotfabrik und entwickelte sich rasch zu einem bedeutenden Projekt für die Region Vulkaneifel.
Im Frühjahr 2021 ebnete der einstimmige Beschluss des Dauner Stadtrats zur Änderung des Bebauungsplans den Weg für das Projekt. Bereits im Juli 2021 begann der Bau, und im Dezember desselben Jahres wurde die Bodenplatte fertiggestellt. Ein besonders symbolträchtiger Moment war das Richtfest am 7. Oktober 2022, bei dem der Rohbau, der mit einer markanten, bunten Fassade versehen wurde, als Leuchtturmprojekt für die Region gefeiert wurde. Mit der Installation der bunten Fassadenelemente wurde Ende Juni 2023 begonnen. Das Bauvorhaben wurde vollständig von der LEPPER Stiftung finanziert.
Die Fertigstellung des Gebäudes erfolgte im Dezember 2023. Seitdem bietet die Junior Uni Daun auf rund 4.800 Quadratmetern ein breites Bildungsangebot und ermöglicht jungen Menschen eine optimale Vorbereitung auf die beruflichen und akademischen Herausforderungen.
So wie jeder Computer neben einer Hardware eine Software braucht, um zu funktionieren, so braucht auch eine Bildungseinrichtung neben einem Gebäude und Personal ein pädagogisches Konzept und ein Bildungsverständnis, das die Ausrichtung und Entwicklung des Angebotes leitet. Die LEPPER Stiftung hatte zu diesem Zweck ab 2022 eine eigene Arbeitsgruppe eingesetzt, in der interne Mitarbeiter und externe wissenschaftliche und pädagogische Berater mit der Aufgabe betraut waren, die zentralen Ziele zu definieren und die Konzepte auszuarbeiten, die der Arbeit der Junior Uni Daun zugrunde liegen sollten.
Als eine Einrichtung des freiwilligen, außerschulischen Lernens ist die Junior Uni Daun keine Konkurrenz für Schulen und keine Alternative zum schulischen Unterricht. Sie verfolgt vielmehr das Ziel, schulische Bildungsarbeit zu ergänzen und zu vertiefen, Fachwissen aktuell und akzentuiert zu vermitteln und zentrale Kompetenzen der Kinder und Jugendlichen in Kooperation mit schulischen und außerschulischen Partnern zu fördern.
Dabei verfolgt sie ein didaktisches und methodisches Konzept des experimentellen, forschenden, spielerischen und praktischen Lernens, in dem die Kinder und Jugendlichen und ihre Aktivitäten im Zentrum stehen. Entsprechend aufwendig gestaltete Lernarrangements, eine hervorragende Ausstattung der Labore und Fachräume, ein großes Arsenal an aktuellen Lehr- und Lernmitteln, aber auch die Möglichkeit zu originalen Erfahrungen und Begegnungen auch in der realen Welt in Kooperation mit anderen Lernenden steht dabei im Mittelpunkt. Getragen wird diese pädagogische Ausrichtung durch ein gemeinsames Leitbild von Kindern und Jugendlichen, wie es in der Konvention der Kinderrechte festgehalten ist: Kinder werden als kompetente und verantwortungsvolle Akteure und Mitgestalter ihrer Umwelt angesehen, die nicht nur ein Recht auf Bildung haben, sondern auch ein Recht auf Mitsprache und Teilhabe in der Gesellschaft.
Um diese Ideen und Ziele entsprechend umzusetzen, braucht die Junior Uni geschultes und kompetentes Personal und engagierte Dozentinnen und Dozenten, die bereit sind, diese kindorientierte Pädagogik mitzugestal-ten. Die fachliche Qualität und die kommunikative Kompetenz des Personals und der Lehrenden werden durch kontinuierliche Schulungs- und Unterstützungsangebote gesichert. Darüber hinaus bedarf es einer nachhaltigen Kooperation und Vernetzung mit anderen Akteuren in der Bildung, der Forschung und den Wissenschaften.
Die Junior Uni Daun ist ein Ort, an dem zusätzliche Bildung für alle zugänglich gemacht wird. Ziel ist es, Kindern und Jugendlichen aller Begabungen und Hintergründe zu fördern. Deshalb bietet die Junior Uni ein kostenfreies Bildungsprogramm an, dass alle Interessierten willkommen heißt. Dieses Programm soll sicherstellen, dass alle, die interessiert und motiviert sind, die Möglichkeit erhalten, unabhängig von der sozialen und finanziellen Situation der Eltern, und unabhängig vom eingeschlagenen Schulweg, eine qualitativ hochwertige Bildung zu genießen. Die Kurse sind speziell auf die Bedürfnisse von Junior-Studierenden im Alter von 4 bis 20 Jahren ausgerichtet und werden für verschiedene Altersgruppen angeboten:
• 4-6 Jahre: Spielerisches Lernen und Entdecken stehen hier im Vordergrund, um die natürliche Neugier der Jüngsten zu fördern. • 7-10 Jahre: Die Kinder vertiefen ihr Wissen in altersgerechten Projekten, die sie aktiv einbinden und ihre Kreativität fördern • 11-14 Jahre: Die Junior-Studierenden beginnen komplexere Themen zu erforschen, wobei sie sowohl theoretisches als auch praktisches Wissen erwerben. • 15-20 Jahre: Ältere Jugendliche und junge Erwachsene können sich in anspruchsvolleren Kursen auf ihre akademische und berufliche Zukunft vorbereiten und ihre Fähigkeiten in spezifischen Fachbereichen vertiefen.
Die Junior Uni Daun verfolgt entsprechend der Vorgaben der LEPPER Stiftung einen klaren MINT-Schwerpunkt (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik), der das Zentrum des Bildungsangebots bildet. Trotz dieses Schwerpunktes bieten wir ein umfassendes und ausgewogenes Bildungsprogramm, das weit über diese Disziplinen hinausgeht und alle Talente und Interessen anspricht.
Dieses vielfältige Bildungsprogramm ist in fünf Fachbereichen organisiert. Diese sind:
1. Naturwissenschaften: Hier können Kinder und Jugendliche in Biologie, Chemie, Physik, Astronomie etc. experimentieren und forschen. Es gibt spezialisierte Labore, die für praktische Experimente ausgestattet sind, wie z.B. ein Chemie-Labor und ein Bio-Physik-Labor. 2. Mathematik, Informatik und Technik (MINT): Dieser Bereich fokussiert sich auf die mathematisch-technischen Disziplinen, die durch moderne Werkstätten und Labore unterstützt werden, z.B. ein Elektrolabor mit 3D-Druckern. Ziel ist es, junge Talente frühzeitig an die MINT-Fächer heranzuführen und sie für diese zukunftsträchtigen Berufe zu begeistern. 3. Gesundheit, Ernährung und Bewegung: Hier steht das Wohlbefinden des Menschen im Mittelpunkt. Die Kurse vermitteln Wissen über gesunde Lebensweisen, Ernährung und Bewegung, und die Bedeutung dieser Themen für die Lern- und Leistungsfähigkeit. 4. Geistes-, Kultur- und Gesellschaftswissenschaften: In diesem Bereich wird die Auseinandersetzung mit kulturellen, gesellschaftlichen und historischen Themen gefördert. Hier lernen die Kinder und Jugendlichen über die gesellschaftlichen, rechtlichen, politischen und kulturellen Voraussetzungen unserer liberalen, demokratischen Gesellschaften; sie lernen aber auch, in sprachlichen, musischen, kreativen Angeboten sich auszudrücken und kreative Beiträge zur Gesellschaft zu leisten. 5. Sozialpädagogik: Dieser Bereich legt den Fokus auf die Vermittlung sozialer Kompetenzen und politischer Bildung, um die Studierenden auf eine aktive gesellschaftliche Rolle vorzubereiten.
Zusätzlich fördert der Fachbereich Schlüsselqualifikationen wie Teamarbeit, Resilienz und kritisches Denken durch praxisnahe Projekte und gemeinschaftliche Aktivitäten.
Das Bildungsangebot der Junior Uni Daun fördert somit die ganzheitliche Entwicklung der Kinder und Jugendlichen, indem es sowohl intellektuelle als auch soziale und praktische Fähigkeiten stärkt. Die Junior Uni bietet ein Lernumfeld, das frei von Leistungsdruck, Benotung und Kontrolle ist, und in der Neugierde, Freude am Experimentieren und Selbstbestimmung im Mittelpunkt stehen.
Das Team der Junior Uni Daun verfolgt einen innovativen pädagogischen Ansatz, der auf die ganzheitliche Förderung von Kindern und Jugendlichen abzielt. Das Bildungsangebot richtet sich an junge Menschen zwischen vier und 20 Jahren und setzt auf freiwilliges, außerschulisches Lernen ohne Notendruck. Dadurch soll die Freude am Lernen, die Kreativität und die Eigeninitiative der Teilnehmer gefördert werden.
Ein zentraler Bestandteil der pädagogischen Ausrichtung ist die Individualisierung des Lernprozesses. Die Kurse werden altersgerecht angeboten und berücksichtigen die individuellen Fähigkeiten und Interessen der Teilnehmer. Dies ermöglicht es den Lernenden, ihre Stärken zu entdecken und weiter-zuentwickeln. Die Kurse werden in kleinen Gruppen angeboten, was eine intensive Betreuung und Förderung der persönlichen Entwicklung ermöglicht. Neben der Vermittlung von fachlichem Wissen steht die Stärkung von Schlüsselqualifikationen wie Selbstvertrauen, Kommunikationsfähigkeit und Teamarbeit im Vordergrund. Durch die Teilnahme an praxisnahen Projekten und gemeinschaftlichen Aktivitäten lernen die Studierenden, Verantwortung zu übernehmen und sich aktiv in die Gesellschaft einzubringen. Ein weiteres Ziel der Junior Uni Daun ist es, die Neugier und den Forschergeist der jungen Menschen zu wecken. Dies wird durch eine enge Zusammenarbeit mit lokalen Hochschulen, Universitäten und weiteren wissenschaftlichen Einrichtungen unterstützt. Besonders in den MINT-Fächern (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) werden den Studierenden frühzeitig Einblicke in wissenschaftliche Arbeitsweisen gewährt, um sie für technische und naturwissenschaftliche Themen zu begeistern. Dabei ist es dem Team der Junior Uni Daun sehr wichtig, nicht nur akademische Fähigkeiten zu fördern, sondern auch die Persönlichkeitsentwicklung und das soziale Engagement der Teilnehmer zu stärken, um sie zu selbstbewussten und verantwortungsbewussten Mitgliedern der Gesellschaft zu machen.
Für die Sicherung der angebotenen fachlichen wie pädagogischen Qualität ist die Auswahl und die Förderung und Unterstützung geeigneter Dozentinnen und Dozenten von großer Bedeutung. Das Netzwerk der Dozierenden ist vielfältig und umfasst aktuell mehr als 120 Fachleute aus den unterschiedlichsten akademischen Disziplinen und Arbeitsfeldern, die ihre Expertise einbringen, um den jungen Studierenden eine praxisnahe und qualitativ hochwertige Bildung zu bieten. Viermal jährlich finden Dozententreffen statt, die dem Austausch und der Fortbildung dienen. Hier können die Dozierenden ihre Erfahrungen teilen, neue pädagogische Ansätze diskutieren, den Austausch von Best Practices diskutieren und sich über aktuelle Entwicklungen in ihren Fachgebieten informieren.
Zusätzlich profitieren die Dozierenden von den kurzen Entscheidungswegen und der transparenten Struktur, die es ihnen ermöglicht, innovative Ideen und Konzepte in der Junior Uni Daun unkompliziert umzusetzen. Die Junior Uni unterstützt ihre Dozierenden darüber hinaus durch die Bereitstellung moderner Lehr- und Lernmittel sowie durch die Organisation von Veranstaltungen und Wettbewerben, die zur Weiterentwicklung des pädagogischen Konzepts beitragen.
Jede Bildungseinrichtung braucht zur Sicherung ihres Angebotes und ihrer fachlichen wie pädagogischen Qualität den Austausch und die Vernetzung mit erfahrenen Akteuren der Bildungsarbeit sowie in Forschung, Wissenschaft und Wirtschaft. Von daher sind wir von Beginn an offen und transparent auf alle zugegangen, für die die Bildungsangebote der Junior Uni von Interesse sind und deren Unterstützung wir für die Entwicklung eines attraktiven, aktuellen und anspruchsvollen Programms gebrauchen können.
Noch vor dem Einzug in das neue Gebäude wurden Informationsveranstaltungen für die unterschiedlichen Zielgruppen durchgeführt; zunächst für die Lehrerinnen und Lehrer der Schulen der Region, dann auch für die Erzieherinnen und Pädagogen der Kitas, der Jugend- und Sozialarbeit, sowie der anderen zivilgesellschaftlichen Vereine und Verbände, die mit Kindern und Jugendlichen arbeiten. Und schließlich auch für die Unternehmen, die Handwerker und Selbstständigen, die gerade in Bezug auf die MINT Fächer über große Expertise verfügen. All diese Infoveranstaltungen waren gut besucht und haben eine gute Gelegenheit zum Austausch und zur Diskussion dargestellt. Die am besten besuchte Infoveranstaltung aber war die für Eltern und die Kinder und Jugendlichen; hier waren weit mehr als 300 Personen anwesend, und viele hätten gerne gleich an diesem Tag ihre Kinder an der Junior Uni angemeldet; ein weiteres Zeichen für den großen Bedarf, auf den wir mit unserem Bildungsangebot gestoßen sind. Im Anschluss an die öffentlichen Informationsveranstaltungen haben wir in einer Vielzahl von Vorträgen in der ganzen Region um Unterstützung für die Angebote der Junior Uni und um Kooperation geworben: an Schulen und Universitäten, in Firmen und Wirtschaftsverbänden, bei politischen Parteien und Verwaltungen, in Gemeinden, Städten und Landkreisen. Heute sind wir stolz darauf, eine Vielzahl von Schulen und Kindertagestätten, von renommierten Universitäten und Hochschulen, von Wirtschafts- und Handwerkerverbänden und Unternehmen, von Forschungseinrichtungen und pädagogischen Zentren zu unseren Kooperationspartnern zählen zu dürfen.
Anfang 2023 wurde Schritt für Schritt mit der Anwerbung von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und der Entwicklung des Teams begonnen. Bald schon waren die Räumlichkeiten der LEPPER Stiftung im Turm, die dem Team der Junior Uni in den Anfängen zur Verfügung standen, zu klein, sodass mit dem erweiterten Team nun ins TechniSat Kunden- und Logistikzentrum (TKL) in Daun - Boverath umgezogen werden musste. Hier standen auch Schulungsräume zur Verfügung, die zwar nicht die bildungsspezifische Ausstattung hatten, wie sie für das neue Gebäude kennzeichnend sind, die aber zum ersten Mal die Durchführung von Kursen ermöglichte. Insgesamt konnten in diesem Jahr bereits über 100 Ferienkurse angeboten werden, auf die sich mehr als 1000 Kinder und Jugendliche beworben haben. Dabei konnten wichtige Erfahrungen gemacht werden, was die Entwicklung und Ausarbeitung der Kurse angeht; und es konnte auch zum ersten Mal getestet werden, wie groß denn die Nachfrage und das Interesse an den Angeboten ist.
V.l.n.r.: Prof. Dr. H. Willems, R. Gratzfeld, T. Winbush, I. Roth, Prof. Dr. R. Balling, D.G. Lepper, Dr. med. H.-J. Weis.
Die Arbeiten am neuen Gebäude der Junior Uni Daun gingen 2022 und 2023 rasant voran, und doch war lange nicht absehbar, wann das Team wirklich einziehen soll und wann das Gebäude fertig gestellt sein würde. Das Stifterehepaar Doris G. und Peter Lep-per hatten früh schon den Tag der offiziellen Eröffnung auf den 8.12 2023 festgelegt und hielten unbeirrt auch an diesem Tag fest. Er sollte ein erstes großes Highlight für alle werden, und ein erster Hinweis darauf, welche enorme Ausstrahlung dieses Projekt entwickelte.
Die LEPPER Stiftung und das Team der Junior Uni Daun hatten eine umfassende Gästeliste erstellt, um all jenen zu danken, die an der Fertigstellung des Gebäudes mitgewirkt hatten: die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der LEPPER Stiftung; die Geschäftsführer und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Firmen der Techniropa Holding GmbH; die Architekten, Bauleiter und Handwerker; die Bürgermeister und lokalen Politiker; die Verwaltungsangestellten; die ersten Kooperationspartner aus Universitäten, Schulen und Betrieben etc.; das Auditorium Maximum, der große Hörsaal im sechsten Stock des Gebäudes, war prall gefüllt. Die Stifterin und Vorstandvorsitzende Doris G. Lepper hielt eine berührende, und zugleich wegweisende Rede in dem sie darauf verwies, dass es die jungen Generationen seien, in deren Händen unser aller Zukunft liegt; und dass es unsere Verpflichtung sei alles dafür zu tun, damit diese Kinder und Jugendlichen mit dem notwendigen Wissen ausgestattet und den gemeinsamen Werten verpflichtet sind, um diese Aufgabe zu bewältigen, gemäß dem Motto der Stiftung: "Gemeinsam Zukunft stiften". Die Veranstaltung schloss mit einer Präsentation von Kindern, die in einem eigenen Kurs Mode aus Papier nach ihren Ideen und Vorstellungen entwickelt hatten. Sie konnten ihren Stolz auf das Geleistete in einer Bühnenshow ausdrücken, und dankten den Stiftern für diese großartigen Bildungsmöglichkeiten durch ein großes, selbstgemaltes Plakatband mit der Aufschrift: „Herzlichen Dank, liebe Doris & lieber Peter".
Die Junior Uni in Daun ist nicht nur ein Zentrum für kreative und innovative Bildung, sondern auch ein architektonisches Highlight in der Vulkaneifel. Das beeindruckende Gebäude der Junior Uni erhebt sich 29 Meter hoch und erstreckt sich über acht Stockwerke. Es bietet Platz für bis zu 200 Junior-Studierende, die gleichzeitig in den verschiedensten Fachbereichen forschen, experimentieren und lernen können. Insgesamt stehen sechs Seminarräume zur Verfügung, die jeweils Platz für 10 bis 15 Junior-Studierende bieten. Diese Räume sind modern ausgestattet und schaffen eine optimale Lernatmosphäre, in der kreative Ideen entwickelt und komplexe Themen vertieft werden können.
Neben den Seminarräumen und einem wunderbaren Hörsaal im sechsten Stock, verfügt die Junior Uni über 9 hochmoderne technische Fachräume und Labore: Im MINT-Bereich können die JuniorStudierenden in folgenden spezialisierten Fachräumen arbeiten und studieren:
• Forscher-Labor: Dieser Raum bietet Platz für interdisziplinäre Projekte. Hier können die Junior-Studierenden einen Einblick in die Welt der Wissenschaft und Forschung erhalten. • Chemie-Labor: Das Chemie-Labor bietet den Junior-Studierenden die Möglichkeit chemische Experimente durchzuführen, die ihr Verständnis für chemische Prozesse und Reaktionen vertiefen. Dank einer hochmodernen Ausstattung können verschiedene Versuche sicher und effektiv in einer geschützten Umgebung durchgeführt werden, wobei Sicherheit stets an erster Stelle steht. • Biologie-Physik-Labor: Hier werden die Grenzen zwischen Biologie und Physik erforscht. Mit modernster Ausrüstung können komplexe Experimente durchgeführt werden, die die faszinierende Welt der Naturwissenschaften greifbar machen. • ein Mikroskopier-Raum, der hochwertige Geräte in genügender Zahl vorhält, sodass die Kinder jeweils eigene mikroskopische Arbeiten durchführen können. • Ein Elektrolabor mit 3D-Druckraum: Der Raum ist ein Paradies für Technikbegeisterte. Neben elektronischen Experimenten, bietet der integrierte 3D-Druck-raum, die Möglichkeit eigene Modelle zu entwerfen und direkt in die Realität umzusetzen. • ein Werkraum: Ob Holz oder Metall -hier ist alles möglich. Die Junior-Studierenden können im Werkraum ohne Probleme ihre handwerklichen Fähigkeiten ausbauen und kreative Projekte umsetzen. • Im nächsten Jahr werden zwei weitere technische Fachräume dazukommen: - ein Fotolabor: Hier können die JuniorStudierenden die Kunst der Fotografie und Bildbearbeitung erlernen. Mit professioneller Ausstattung lernen sie, wie man Bilder nicht nur aufnimmt, sondern auch kreativ bearbeitet. - ein MediaLab: In diesem Raum stehen modernste Computer und Software zur Verfügung, um die digitale Welt zu erforschen. Von der Videobearbeitung über Animationen bis hin zu digitalen Präsentationen - hier sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt.
Neben diesen technischen und naturwissenschaftlichen Fachräumen verfügt die Junior Uni auch über einen Wasserexperimentierraum. Ob Kurse aus der Physik, Biologie, Chemie oder Kunst, hier können verschiedenste Experimente rund um das Thema Wasser durchgeführt werden. Dieser Raum fördert das Verständnis für das lebenswichtige Element auf spielerische und experimentelle Weise.
Schließlich bietet die Junior Uni eine Dachterrasse, die nicht nur als Rückzugsort, sondern auch als inspirierende Umgebung für kreatives Arbeiten dient.
Für größere Veranstaltungen und Vorträge steht das Audimax zur Verfügung, das Platz für bis zu 180 Junior-Studierende bietet. Hier finden regelmäßig spannende Vorträge, Workshops und Präsentationen statt, die das Bildungsangebot der Junior Uni abrunden. Die Junior Uni in Daun ist somit nicht nur ein architektonisches Wahrzeichen, sondern auch ein Ort des Lernens, Forschens und Entdeckens, der jungen Menschen eine einzigartige Möglichkeit bietet, ihre Talente und Interessen zu entwickeln und zu vertiefen.
An den ersten drei Werktagen des Januars 2024 hatten wir das Gebäude der Junior Uni Daun zum ersten Mal zur Besichtigung für die Öffentlichkeit freigegeben. Diese Tage der offenen Tür waren von uns gut vorbereitet- schließlich sollten wir an diesen Tagen zum ersten Mal auf interessierte Eltern und Großeltern, Kinder und Jugendliche, Lehrkräfte aus den Schulen und Erzieherinnen aus den Kitas treffen, die wir von unseren Angeboten und unserer Pädagogik zu überzeugen suchten. Entsprechend hatten wir die Seminarräume, Fachräume und Labore auf Hochglanz gebracht, um zeigen zu können, wie gut wir auf die Bildungsarbeit mit und für die Kinder und Jugendlichen vorbereitet waren. Zugleich hatten wir verschiedene Showkurse vorbereitet, in denen die Kinder erfahren konnten, wie wir in den Kursen arbeiten und mit welchen Themen wir uns beschäftigen wollen. Und unsere Fachbe-reichsreferentinnen und —referenten hatten eigene Stände aufgebaut, an denen sie mit interessierten Besuchern Gespräche über die Angebote der Junior Uni führen konnten. Insgesamt konnten wir in diesen drei Tagen mehr als 1500 Besucherinnen und Besucher zählen, und konnten mehr als 50 GruppenFührungen durch das Gebäude organisieren, sodass viele Menschen sich von den hervorragenden Möglichkeiten und Ressourcen der Junior Uni überzeugen konnten. Nicht wenige kamen von diesen Führungen mit einem wehmütigen Seufzer zurück: „das hätte ich mir als Schüler auch gewünschte".
Während der Tage der offenen Tür, als das Gebäude der Junior Uni Daun zum ersten Mal der Öffentlichkeit zur Besichtigung freigegeben werden konnte, erreichte das Team der Junior Uni überraschend die Anfrage aus dem Sekretariat von Peter Lepper, ob er zu einer Besichtigung des Gebäudes und einer Führung durch die Räumlichkeiten vorbeikommen könne. Bis zu diesem Zeitpunkt hatte Herr Lepper, aus gesundheitlichen Gründen, noch nicht die Gelegenheit gehabt, das fertiggestellte Gebäude zu besichtigen. Und auch bei der offiziellen Eröffnungsfeier Anfang Dezember hatte er nicht anwesend sein können. Für das Team der Junior Uni war dies somit eine besondere Ehre, jenen Mann zu einer Führung begrüßen zu dürfen, dem das Team der Junior Uni alles verdankte und dessen Ideen und Visionen wir mit viel Hingabe umzusetzen versuchten. Entsprechend angespannt waren wir bei der kurzen Führung durch das Gebäude. Unsere Hoffnung war, ihn stolz machen zu können auf das von uns Geleistete und ihm zu vermitteln, dass seine großzügige Geste an die Menschen in der Region, insbesondere an die Kinder und Jugendlichen, auch als das wahrgenommen wird, was es ist — ein einmaliges Geschenk und ein Leuchtturm der Bildung und Hoffnung.
Es war ein kurzer Besuch, von dem wir nicht ahnen konnten, dass es auch der letzte sein würde. Vierzehn Tage später verstarb Peter Lepper. Vieles das wir gerne noch mit ihm besprochen hätten, bleibt daher ungesagt, und viele Erfahrungen konnten wir nicht mit ihm gemeinsam machen. Wie gerne hätten wir ihm die strahlenden Kinderaugen gezeigt, wenn sie aus den Kursen in der Junior Uni ihren Eltern in die Arme springen, um zu berichten. Seine Kraft, seine Visionen, sein Mut werden uns als Orientierung für die weitere Gestaltung der Junior Uni zur Seite stehen.
Die Junior Uni in Daun hat in ihrem ersten Frühlingssemester 2024 zahlreiche Kurse angeboten und konnte damit viele junge Junior-Studierende begeistern, an den vielfältigen Programmen teilzunehmen. Mit insgesamt 182 Kursen in den Fachbereichen MINT (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik), Geistes-, Kultur- und Gesellschaftswissenschaften sowie Gesundheits-, Ernährungs- und Bewegungswissenschaften und Sozialpädagogik hat die Junior Uni eine breite Palette an Themen zur Verfügung gestellt. Diese Vielfalt gewährleistete, dass für jedes Kind und jeden Jugendlichen etwas Interessantes und Passendes dabei war. Die Kursangebote umfassten kreatives Basteln, leckere Kochkurse, spannende naturwissenschaftliche Experimente, erlebnisreiche Waldkurse sowie intensive Bewegungskurse.
Für die Kurse des Frühlingssemesters verzeichneten wir etwa 2.500 Anmeldungen von Kindern und Jugendlichen, von denen knapp 1.000 einen Platz in den begehrten Kursen erhielten. Auch die Osterferienkurse waren stark nachgefragt: Rund 1.600 Kinder meldeten sich an, von denen 552 einen Kursplatz bekamen. Die Pfingstferienkurse erfreuten sich ebenfalls großer Beliebtheit mit ca. 1.480 Anmeldungen, wobei 400 Plätze vergeben werden konnten.
Insgesamt konnten im ersten Halbjahr 2024 somit ca. 2000 Kinder und Jugendliche an Kursen der Junior Uni Daun teilnehmen, wobei sicher einige sich mehrfach eine Kursteilnahme sichern konnten. Besonders eindrucksvoll aber ist, dass der tatsächliche Bedarf weit darüber hinaus geht-was uns eine Verpflichtung und Herausforderung für die Zukunft ist.
Dieses umfangreiche Angebot ist nur durch die Zusammenarbeit mit engagierten und qualifizierten externen Dozentinnen und Dozenten möglich, die ca. 90 % aller Bildungsangebote ausführen. Das Bildungsangebot wird aber entwickelt, vorbereitet, organisiert und umgesetzt durch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Teams der Junior Uni Daun, die jeden Tag ihr Bestes tun, um den Kindern und Jugendlichen, den Dozierenden, aber auch den Eltern den Besuch an der Junior Uni zu einem eindrucksvollen Erlebnis werden zu lassen: Das sind zuvorderst unsere Rezeptionis-tinnen Anja, Meggie und Nadine, die von morgens 8 bis abends 19 Uhr alle Gäste mit einem Lächeln begrüßen und entsprechend ihren geplanten Aktivitäten oder Anfragen einweisen und unterstützen.
Das ist zum zweiten das Administrationsteam um Marina (Leitung), Claudia, Natalia, Nelly, die für die technische, organisatorische, personelle und finanzielle Abwicklung aller Aktivitäten verantwortlich sind.
Und das sind schließlich die Fachbereichskoordinatoren, allesamt akademisch qualifizierte Fachkräfte, die für die Entwicklung und Umsetzung der Kurse in ihren Fachbereichen und für die Akquisition und den Austausch mit den Dozentinnen und Dozenten verantwortlich sind.
Das sind Katharina für den Bereich Naturwissenschaften, Julian für Mathematik, Informatik und Technik, Elena für die Geistes-, Kultur- und Gesellschaftswissenschaften, Maike für den Bereich Gesundheit, Ernährung, Bewegung (zugleich Leiterin Fachbereiche/Lehre) und Anne für die Sozialpädagogik. Und zu guter Letzt Helmut, der als Direktor die Junior Uni Daun repräsentiert.
Die Junior Uni Daun stellt ein bedeutsames Bildungsangebot in der Eifel dar und hat sich ehrgeizige Ziele gesetzt. Sie bietet Kindern und Jugendlichen im Alter von 4 bis 20 Jahren die Möglichkeit, freiwillig und ohne finanzielle Belastungen in einem angstfreien, inspirierenden Umfeld zu lernen, zu experimentieren und sich weiterzuentwi-ckeln. Das Hauptanliegen der Junior Uni ist es, jedem Kind eine zusätzliche Chance auf mehr Bildung und auf Unterstützung beim Lernen und der individuellen Entwicklung zu geben. Die Chancengleichheit zu fördern, Diversität als Potential zu nutzen, Inklusion als erlebbar und bereichernd zu erfahren, und die Kinder und Jugendlichen als verantwortliche und fähige Personen wahrzunehmen und zu achten; das sind die zentralen Werte und Orientierungen, die wir unserem Angebot zugrunde legen. Bereits vor dem offiziellen Start der Kurse im Februar 2024 hat die Junior Uni Daun große Resonanz in der Region gefunden. Sie wird als freies Bildungsangebot und als Modellprojekt für innovative Bildungsansätze gesehen, das über die Region hinausstrahlt. Die Vielfalt der Themen und Inhalte spiegelt den Anspruch wider, sowohl naturwissenschaftlich-technische als auch die kulturelle, gesellschaftliche und soziale Bildung gleichermaßen zu fördern.
Eine der größten Herausforderungen für die Junior Uni Daun wird es sein, den nachhaltigen Betrieb und die stetige Weiterentwicklung des Kursangebots angesichts der großen Nachfrage sicherzustellen. Da die Kurse komplett kostenlos angeboten werden, ist eine nachhaltige Finanzierung durch die LEPPER Stiftung entscheidend. Zudem muss die Junior Uni den Spagat schaffen, ein breites Publikum zu erreichen und gleichzeitig ein hohes Bildungsniveau zu halten. Die Herausforderungen einer ländlichen Region und die Notwendigkeit, Kinder aus verschiedenen Orten und sozialen Schichten zu integrieren, stellen ebenfalls wichtige Themen dar.
V.l.n.r.: Claudia, Ben, Anne, Elena, Katharina, Marina, Maike, Anja, Nadine, Nelly, Helmut, Julian